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Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit einer Berichterstattung über Modellraketen. Für weitere Fragen bitte unsere Kontaktseite besuchen.
Die durchschnittliche Höhe bei Modellraketen liegt zwischen 100 und 300 Meter. Technisch sind auch Höhen darunter und darüber möglich.
Eine Modellrakete erreicht eine durchschnittliche Geschwindigkeit von rund 400 Stundenkilometern. Je nach Modell und Treibsatzstärke können auch höhere Geschwindigkeiten bis in den Überschallbereich erreicht werden.
Für Modellraketen gibt es spezielle, einmal verwendbare Feststoffmotoren. Sie werden industriell gefertigt, um größtmögliche Sicherheit zu garantieren. Raketentreibsätze müssen durch eine nationale Prüfungsbehörde zugelassen sein, in Deutschland z.B. von der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM).
Alle Modelle sind mit einem Bergungssystem ausgestattet, in der Regel ein Fallschirm. Sie können -nach dem Auswechseln des Treibsatzes- wiederverwendet werden.
Modellraketen bieten eine auf den ersten Blick verblüffende Vielfalt: verschiedenste Designmöglichkeiten, diverse Bergungssysteme, Nutzlasten (z.B. Elektronik), Startausrüstungen, Scalemodelle, Stabilitätsberechnungen per Computer und sportliche Wettbewerbe sind nur einige Stichworte. Einen Überblick über die Vielfältigkeit dieses Hobbies können Sie in unserem Forum gewinnen.
Die Bestimmungen für den Flug von Modellraketen sind international sehr unterschiedlich. Eine ausführliche Datenbank über Regulierungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen Ländern Europas findet sich auf EMR.
Modellraketen unterliegen einem weltweiten Sicherheitskodex, der etwa die Verwendung sicherer, industriell gefertigter Treibsätze, leicht zerbrechliche Bauteile (Balsaholz, Pappe, Kunststoff) und Gewichtslimitierungen beinhaltet. Durch die Beachtung dieses freiwilligen Kodex ist es bei über 400 Millionen Starts seit 1959 noch zu keinen weitreichenden Unfällen gekommen. Selbst bei einem Absturz des Modelles garantiert die leichte Bauweise größtmögliche Sicherheit. Die IMR hat einen deutschsprachigen Sicherheitskodex für Modellraketen und Highpower-Raketen aufgestellt.
Modellraketenbau ist ein sicheres, durch einem Sicherheitskodex reglementiertes Hobby mit einer nachgewiesenen Sicherheitsbilanz. Es ist gleichzeitig ein spannendes Thema für viele Arten der Berichterstattung, trotzdem sollte selbst ein interessant geschriebener Artikel im Rahmen der journalistischen Sorgfaltspflicht auf unsachliche und reißerische Begriffe wie "Geschosse" oder "explodieren" verzichten. Fliegende Modellraketen sind auch nicht zu verwechseln mit nichtfliegenden maßstabsgetreuen Standmodellen, sog. Raketenmodellen.
Wir sind eine Interessengemeinschaft mit Mitgliedern aus deutschsprachigen Ländern und stehen Ihnen für die Vermittlung entsprechender Kontakte gerne zur Verfügung. Bitte schreiben Sie uns.
Da Modellraketenflieger bei keiner zentralen Stelle erfasst sind, kann nur auf Schätzungen zurückgegriffen werden. Wir schätzen die Anzahl der aktiven Raketenflieger (mind. 1-2 Starts pro Jahr) in Deutschland auf mind. 5000 bis 10000, in der Schweiz und Österreich entsprechend weniger. Davon ist allerdings nur ein Bruchteil in Vereinen organisiert.
Zum Vergleich: in den USA (rund dreifache Einwohnerzahl) geht der Verband der RC-Industrie RCHTA in einer Studie von rund 1 Millionen, andere Quellen bis zu 3 Millionen Raketenflieger aus, davon rund 10000 in zwei Verbänden organisiert. Branchenführer Estes Industries fertigt rund 10 Millionen Treibsätze pro Jahr.
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