Historie der IMR

Die IMR ist ein junger Verein, der auf die Initiative von aktiven Modellraketenfliegern aus Deutschland und der Schweiz zurückgeht. Anfang 2003 machten sich einige Raketenflieger Gedanken über die eventuelle Gründung eines neuen Vereines und trafen sich, kurze Zeit später, in München zu einem Gedankenaustausch. Dabei stellte sich heraus, das es viele Gemeinsamkeiten und gute Gründe für einen neuen, internationalen Verein für deutschsprachige Modellraketenflieger gab.

Bereits 1999 fand sich eine Gruppe von Modellraketenflieger aus Deutschland im Modellraketen-Forum zusammen. Die gesetzliche Situation des Modellraketenflugs in Deutschland war nicht mehr zeitgemäß, was nach Ansicht vieler Raketenflieger auch an dem Unvermögen und teilweise mangelndem Willen der bis dahin aktiven Organisationen lag.

Man gründete die Aktion Modellraketen 2000, die zum Ziel hatte, die Probleme zu thematisieren und Lösungen zu entwickeln. Mitte 2000 kam es dann zur Gründung der Arbeitsgemeinschaft Modellraketen (AGM). Die Arbeitsgemeinschaft sollte eine Alternative zu den bestehenden Organisationen sein und, als Plattform unabhängiger Raketenflieger, die Ziele der Aktion Modellraketen verwirklichen. Die AGM geriet jedoch immer mehr unter den Einfluss der Organisationen, zu denen sie eigentlich als Alternative gegründet wurde, und verlor damit ihr eigentliches Profil. So kam es 2003 zu einer Spaltung der AGM. Der Mitgliederstand ging drastisch zurück (der Verein verlor fast die Hälfte seiner Mitglieder), ebenso erlahmten die Vereinsaktivitäten. Eine große Anzahl ehemaliger AGM-Mitgliedern, darunter die eigentlichen Gründer, bildeten nun einen neuen Verein, die IMR. Sie hat sich zur Aufgabe gesetzt, die ursprünglichen Ziele der AGM im Sinne der Aktion Modellraketen weiterhin zu vertreten. Sie hat das mittlerweile glaubhaft unter Beweis gestellt, z.B. durch die Vielzahl ihrer Aktivitäten oder der angebotenen Serviceleistungen. Auch mitgliedermäßig hat die IMR ihren Vorgänger längst hinter sich gelassen.

Die IMR hat sich jedoch nicht nur darauf beschränkt, die Ziele der Aktion Modellraketen und der AGM fortzusetzen, sondern hat das Konzept zukunftsorientiert erweitert. Zum Beispiel, indem sie in allen deutschsprachigen Regionen aktiv wurde und damit, als einziger Verein, eine Möglichkeit zum länderübergreifenden Gedankenaustausch und Modellraketen-Fliegen schuf. Viele Projekte, die schon in der Aktion Modellraketen und der AGM angedacht wurden, etwa eine T2-Prüfung und eine Highpower-Levelzertifizierung, wurden erst mit der Gründung der IMR tatsächlich umgesetzt.

Die IMR sieht sich als echte, junge und dynamische Alternative mit einem bisher einmaligen Konzept als internationale Service- und Lobbyorganisation von Modellraketenflieger für Modellraketenflieger in deutschsprachigen Ländern und Regionen. Modellraketenflug macht nicht vor Grenzen halt, viele Probleme existieren auch in anderen Ländern. Die IMR als internationale Organisation bietet die Chance zur Kontaktpflege und zum gemeinsamen Fliegen über Ländergrenzen hinweg. 

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